Jahrbuch 2006-2007

46 Schule Mühlenweg Mühltal Als wir nach der 3. Stunde zu unserer Wande- rung aufbrachen, regnete es noch nicht. Aber kaum waren wir an unserer ersten Station, dem Bauernhof am Nocklberg, angekommen, schüt- tete es aus Kübeln. Das Wasser sollte uns heu- te auch nicht mehr verlassen. Mit großem Interesse und fasziniert hörten wir dem Imker, der ein großes Bienenhaus beim Nocklbauern hat, zu. Dann ging es nach Nussdorf zu unserer Müh- lenwanderung. Zuerst begutachteten wir eine Schmiede. Dort trieb das Wasser aus dem Mühlbach den Bla- sebalg an. Nach einer kurzen Wanderung ka- men wir dann an die nächste Mühle, in der eine Schreinerei untergebracht ist. Hier sahen wir, wie das Wasserrad die Säge, die das Holz zer- schnitt, antrieb. An einemTag schafft der Schrei- ner ca. drei Stämme, erzählte er uns. Als nächs- tes bestaunten wir eine sonderbare Mühle, die Öl herstellte. In der Mühle war ein Kasten, in dessen Seite ein Scheitel steckte, der am Ende immer dicker wurde. Dieser drückte zwei Plat- ten aufeinander, die z.B. Bucheckern so presste, dass an einem Hahn Öl hinaus lief. Der Scheitel wurde von einem Hammer, den das Wasser- rad betrieb, hineingeschlagen. Nun verließen wir das Dorf (Nussdorf) und fuhren hoch ins Mühltal zu einer Mehlmühle. In diese konnten wir hineingehen. Wir waren begeistert von der Technik, die in so einer Mühle steckt. Die Füh- rerin erklärte uns alle Bestandteile der Mühle,

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