Jahrbuch 2018-2019

135 Schule „Vivid“ Revue im Friedrichstadtpalast Berlin Jeder träumt von einem lebendigen, wil- den Leben. Die Show „Vivid“ zeigt genau, wie schön und lebhaft das Leben sein kann. Die Show beginnt dramatisch damit, dass ein Vater seine Tochter verloren hat. Er folgt ihr in den Dschungel. In der nächsten Sekun- de kommt ein Moderator in einem weißen An- zug aus den Büschen und die Luft beginnt zu brennen. „This is a jungle jungle, be free and wild…“ Das ist ein Fasching aller Tiere. Vier Frö- sche tanzen auf den Pflanzen und schwingen hin und her. Zwei Schimpansen „kämpfen“ mit- einander und schlagen sich in Gorillamanier auf die Brust; die Schmetterlingskönigin tanzt wild und temperamentvoll. Es scheint, als ob wir im Theaterstück von Alice im Wunderland wären. Die Phantasie war wunderbar, der Applaus fre- netisch. Nach dem Dschungeltanz kommen viele Roboter. Die Bühne wird jetzt futuristisch und mechanisch! Sie marschieren zusammen ele- gant und harmonisch, die Bewegungen sind so synchron, als ob sie ein Mensch mit vielen Schatten wären. Alle Roboter sind in Schwarz und Weiß …. und plötzlich werden die farblo- sen Helme bunt! Der Erste ist rot, dann orange, gelb… Es wird ein Regenbogen! Nach einer kleinen Pause fängt die zwei- te Hälfte der Show an. Obwohl die Pause nur kurz ist, können wir es nicht erwarten, dass es weitergeht. Die zweite Hälfte fängt mit einem „Fun House“ an. Aber der Höhepunkt ist, als die Artisten auf denTeufelsrädern kommen. Sie sind sensationell! Wow! Einer fällt fast herun- ter! Aber im nächsten Augenblick fängt er sich schon wieder. Wir haben richtig Herzklopfen. Er springt sogar Seil und schlägt einen Salto. Die Show endet mit der Musik „This is a jungle jun- gle, be free and wild.“ Das wilde Fest endet mit einer Verbeugung von allen Schauspielern. Beeindruckt gehen wir durch das dunkle Berlin ins Hotel zurück. Alles schläft im Dun- keln. Aber wir sind nicht traurig, denn alles wird morgen wieder aufstehen und wird wieder „vi- vid“! Yu Rui

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